Wir sind Marcel und Christian, zwei Häuslebauer aus
Mittelfranken — und beide haben wir eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Was wir mit
unserem Sonnenstrom-Überschuss erleben, hat uns auf die Idee zu TeilStrom gebracht:
- ~7 ct
bekommt Marcels Anlage für jede überschüssige Kilowattstunde, die ins
Netz fließt — die magere Einspeisevergütung, mehr nicht.
- 0 ct
bekommt Christians neuere Anlage in den Sommermonaten zeitweise — dann
nämlich, wenn an der Strombörse die Preise ins Negative rutschen und es für den
eingespeisten Überschuss gar keine Vergütung mehr gibt.
Gleichzeitig kauft der Nachbar nebenan denselben Strom teuer aus dem Netz. Da läuft etwas
grundlegend schief: Auf der einen Seite wird sauberer Strom praktisch verschenkt, auf der
anderen teuer eingekauft — und beide Seiten finden nicht zueinander.
Seit dem 1. Juni 2026 erlaubt § 42c EnWG das sogenannte Energy Sharing:
Man darf seinen Solarstrom mit anderen im selben Netzgebiet teilen. Genau das wollten wir
für uns selbst nutzen — und haben schnell gemerkt, wie umständlich es noch ist. Erst muss
man jemanden finden, dann die richtigen Verträge aufsetzen und sich durch Smart-Meter- und
Netzgebiets-Fragen arbeiten.
TeilStrom ist unsere Antwort darauf: die Plattform, die Erzeuger und
Abnehmer zusammenbringt und das Drumherum verständlich und machbar macht. Wir bauen sie
gerade — und testen sie zuerst an unseren eigenen Anlagen.